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08.07.26_ aktualisiert
Die Forderung der eidgenössischen Jugendsession 2025 zum Thema assistierter Suizid ist eine Informationskampagne, insbesondere für Jugendliche, um eine einheitliche Aufklärung zu gewährleisten. Die Jugendsession schlug beispielsweise Workshops an der Oberstufe, an Mittelschulen, oder an anderen geeigneten Orten vor, um einen grossen Teil der Bevölkerung bereits früh zu erreichen. Auszug aus der Forderung: “Wir erhoffen uns dadurch, dass die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sich früh mit dem Thema Leben und Sterben auseinandersetzen, und die Möglichkeiten erhalten, damit ethisch, emotional und sozial umzugehen, insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass in der Schweiz der assistierte Suizid stark in der Eigenverantwortung liegt”.
Im Rahmen der Aktionswoche endlich.menschlich 2026 darf ich gemeinsame Workshops für die Zielgruppe der jungen Menschen, als auch der älteren Menschen gestalten. Die Umfrage im Vorfeld ermöglicht die Mitgestaltung von interessierten Personen. Es hat mich gefreut, dass die diesjährige Gruppe der eidgenössischen Jugendsession diese Umfrage auch geteilt hat.
Was lässt sich aus den Aussagen der Umfrageteilnehmenden bereits sagen: Für junge Menschen ist Eigenverantwortung und Selbstbestimmung ein hohes Gut, dass sie auch Ernst nehmen. Und sie wünschen sich Unterstützungsangebote, damit sie sich mit ethischen, emotionalen und sozialen Fragen zum Thema Leben und Sterben bewusst auseinandersetzen können. Viele junge Menschen erstaunt es auch, wie tabuisiert das Thema noch ist.
Ich freue mich sehr auf die Veranstaltungen, die Gespräche und den intergenerationellen Dialog. Ältere Menschen, die hauptsächlich über einen assistierten Suizid als Option aufgrund ihrer gesundheitlichen Situation nachdenken, können von dieser Offenheit und den Anliegen der jungen Menschen nur profitieren. Denn auch wenn ältere Menschen eher erfahrungsbasiert entscheiden, so möchten auch sie Unterstützungsangebote vorfinden, damit sie die für sie beste Lösung finden. Ältere Menschen denken oft auch auch ihre Angehörigen und Familien, und wünschen sich auch für diese ein gutes Abschiednehmen.
Beitrag vom 7.11.25:
In der diesjährigen eidgenössischen Jugendsession geht es unter anderem um assistierten Suizid. Gleich zwei Suizidassistenz-Organisationen sowie eine hauseigene Academy treten als Hauptsponsoren in Erscheinung. Wird das einen Einfluss haben auf die Debatte? Ich vertraue auf eine interessierte Jugend, die sich ihre Meinung unabhängig zu bilden weiss und auch kritisch ist in Bezug auf die Qualität der Beratung. Ich wünsche eine erfolgreiche Session!